Instagram TwitterYouTube

Nächste Termine


Samstag, 12. Sep 2026
09:00 -
Vereinsveranstaltung
Vorbereitungen im Lager für die Ausstellung

Lager Ayen

Freitag, 18. Sep 2026
18:00 -
IG Meerwasser
Aquarienpflege in der Kinderklinik TÜ

Kinderklinik Tübingen

Mittwoch, 23. Sep 2026
19:00 -
Sonstiges
Planungsteam Ausstellung +++ ACHTUNG: Gasthof "Zum Ochsen" in Jettenburg +++
~~~~~~~~~~~~~~~~
Gasthof "Zum Ochsen", Kusterdingen-Jettenburg, Dorfstr. 23

Freitag, 25. Sep 2026
19:00 -
Vereinsabend
Vereinsabend: Kleinvorträge, Planung Ausstellung +++ACHTUNG: Bahnhofsgaststätte Belsen!

!!! Bahnhofsgaststätte Belsen, Öhmbachstr. 1, Mössingen

abzugeben

7 Bullennattern
15 Schwarze Erdnattern
Jungtiere,
eigene Nachzuchten
Preis VS
Kontakt: Tel. 0152-33844117


Mitgliedermenü

Die Rotaugen-Moenkhausia (Moenkhausia sanctaefilomenae) und der Brillantsalmler (Moenkhausia pittieri) gehören zum Standardsortiment fast jeder Zoohandlung. Andere Moenkhausia-Arten hingegen sind kaum bekannt und nur ganz sporadisch anzutreffen. Eine Art, die wahrscheinlich noch nicht in Europa eingeführt wurde: Moenkhausia simulata.

Einen deutschen Namen hat sie noch nicht, aber "Streifen-Moenkhausia" wäre wohl zutreffend. Englisch wird sie "Mimic Moenkhausia" genannt.

Die Art kommt im Gebiet des Oberlaufs des Rio Ucayali in Perú vor, genauer im Einzugsbereich des Rio Pachitea. Dieser westliche Nebenfluss des Rio Ucayali ist durch einen Gebirgskamm vom Amazonas-Tiefland getrennt, so dass hier also bergiges Gelände vorherrscht. Dies ist übrigens auch die Heimat des Panda-Panzerwelses. In den letzten Jahren kommen vermehrt Importe aus diesem Gebiet, so das die Moenkhausia simulata bestimmt bald bei uns auftauchen wird. Die Wasserwerte hier sind nicht typisch für amazonische Gewässer, denn sie sind nicht sehr weich und können starke Temperaturschwankungen aufweisen. Sturzbäche aus den Anden können die Wassertemperatur temporär merklich absinken lassen auf unter 20°C. Tagesunterschiede von 10°C (morgens zu abends) sind durchaus normal. Die hier abgebildeten Fische stammen aus einem Rinnsal (Abb. 3) zu einem der Quellflüsse des Rio Pachitea, dem Rio Nazarategui (Abb. 4) bei San Pablo, einem Dorf der Ashaninca-Indianer. Es war zu diesem Zeitpunkt extreme Niedrigwasserzeit, so dass man davon ausgehen kann, dass in Hochwasserzeiten die Fische weiter verbreitet sind und in ganz anderen Biotopen anzutreffen sind. 6 cm maßen die größten der gefangenen Fische, die in kleinen Gruppen beisammen standen. Die Jungfische haben noch eine undeutlichere Streifenzeichnung, wie man in Abb. 2 sieht.

Auch wenn die Fische relativ unbunt sind, kann ich mir vorstellen, dass ein größerer Schwarm im Aquarium elegant aussieht.

Horst Fries

  • Moenkhausia_simulata_01
  • Moenkhausia_simulata_02
  • Moenkhausia_simulata_Biotop_02
  • Rio_Nazarategui_San_Pablo
  • Rio_Pichis

Logo

Impressionen

Ausstellung_2013-11-01_ 190.jpg
kinderklinik11.jpg
IMG_9789.jpg

Briefmarken

Copyright © 2026 Aquarien- und Terrarienfreunde Mössingen e. V.. Alle Rechte vorbehalten.
Joomla! ist freie, unter der GNU/GPL-Lizenz veröffentlichte Software.